Schluss mit „Our Little Magic“ – Big Data wird ernst! Teil 2

Bottom Line (ICT-Anwenderunternehmen): Verlangen Sie von den Anbietern von Bit-Data-Technologien nicht nur eine konkrete Nutzenaussage, qualitativ oder sogar quantitativ, sondern setzen Sie Big-Data-Lösungen immer auch in einen Zusammenhang mit konkreten Prozessen in Ihrem Unternehmen. Bottom Line (ICT-Anbieterunternehmen): In Erweiterung zu dem Beitrag aus dem ICT-Newsletter 42/2016 möchten wir heute auf eine weitere Notwendigkeit in der […]

T-Systems attacks Amazon, others but not Microsoft

Lutz Peichert, Holm Landrock:

T-Systems hatte kürzlich die internationalen Analystenhäuser zu ihrem Analyst & Sourcing Advisor Summit geladen, und die Experton Group war für Sie dabei.

Im ehemaligen Berliner Telegraphenamt, wo sich heute die Hauptstadt-Repräsentanz des Konzerns befindet, bestätigte T-Systems-Manager Ferri Abolhassan mit dem Schlachtruf „Kill Amazon“ nicht nur die Meldungen von Anfang Oktober, sondern formulierte eine klare Kampfansage an das Cloud-Business, vor allem in Deutschland. Die Kernpunkte seines Angriffsplan: Die Open Telekom Cloud, deren Preise stets unter denen von AWS (Amazon Web Services) liegen sollen, ist das Kernstück. Das Investitionsrisiko liegt den Andeutungen der T-Systems hinsichtlich der Umsetzung zufolge vor allem beim Kooperationspartner Huawei. Dieser liefert demnach die Hardware für die erforderlichen Rechenzentren. Shared Risk Model nennt Abolhassan das Konzept. Um die angestrebte Marge zu erreichen, sind neben dem Einsatz moderner Technologien Einsparungen im Personalbereich geplant. In den letzten Jahren wurden ja bereits ca. 12.000 Mitarbeiter abgebaut, was in etwa 35 Prozent der Beschäftigten im IT-Betrieb entspricht.

Eine vom Menschen schon weitgehend unabhängige IT ist möglich. Große Rechenzentren können heute mit ein paar Mitarbeitern betrieben werden, wo früher ganze Kompanien an Systembetreuern, Programmierern, Security-Administratoren, Datenbankverantwortlichen etc. nötig waren. Aus Unternehmersicht heißt das dann: keine Lohnkosten sind bessere als niedrige Lohnkosten. Für den täglichen Betrieb bedeutet dies, dass einiges an Arbeit auch dem Kunden überlassen wird. So hat T-Systems im Rahmen der Analystenkonferenz sehr komfortabel wirkende Web-Interfaces präsentiert. Diese ermöglichen den Umzug eines Shops, der auf AWS gehostet wird, per Drag-and-Drop in die deutsche Cloud der Telekom. Das ist einfach und spart in der Tat IT-Personal beim Dienstleister, denn der Umzug ist rein technologisch durchzuführen, wird auf den Kunden verlagert und ist trotzdem für diesen problemlos zu bewältigen.

Eine weitere Ankündigung betraf die Zusammenarbeit von T-Systems mit Microsoft zum Thema Cloud Services in Deutschland und Datensicherheit. In diesem Zusammenhang gab Microsoft-Chef Satya Nadella auf einer Pressekonferenz nur wenige Tage später bekannt, dass zwei neue „Data Center Regions“ in Deutschland eingerichtet werden sollen, bei denen die Telekom als Partner gewonnen worden ist und T-Systems als „Data Trustee“ fungiert. Microsoft sei hiermit der erste Anbieter in Europa, der solch ein Data-Center-Modell anböte. Damit soll den Anwendern Vertrauen vermittelt werden. Eine interessante Nebenbemerkung kam von einem Vertreter der Healthcare Industrie während der anschließenden Podiumsdiskussion: Der Hersteller von immer teureren Diagnose- und Therapie-Geräten prangert die Explosion der Kosten im Gesundheitswesen an – erhofft sich aber von der deutschen Microsoft-Cloud eine Kostenreduzierung im Gesundheitswesen. Microsoft und T-Systems müssen dem Kunden die spezifischen Unterschiede der Cloud-Offerings verdeutlichen, damit der Anwender den richtigen Weg in eines der neuen Cloud-Rechenzentren findet.

Neben den oben dargestellten Neuigkeiten stellte T-Systems den anwesenden Analysten ihr breites und ausgeprägtes Angebot an Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Big Data & Analytics, Digitalisierung sowie IT-Sicherheit vor. Im Rahmen der Experton Vendor Benchmarks sind zu diesen Produkten Information für den Leser verfügbar.

Big Data: Blick nicht zurück im Zorn – Das Thema aus der Sicht des Analysten

Bottom Line (ICT-Anwendersicht): Die Experton Group hat die Big-Data-Konzepte und -Lösungen von Anfang im Blick und die Landschaft auch ein klein wenig mitgestaltet. Jetzt ist die Technik soweit fortgeschritten, dass Lösungsszenarien durchaus effizient umgesetzt werden können. Bottom Line (ICT-Anbietersicht): Es reicht nicht, einfach nur eine schnellere Hardware oder eine alternative Datenorganisation zu verkaufen. Big-Data-Lösungen müssen […]

Big Data Vendor Benchmark 2016 – Beginn der Research-Phase

Holm Landrock Big Data ist und bleibt eines der wichtigsten Themen in der IT für die nächsten Jahre, denn die Zukunft der Zivilisation hängt auch davon ab, was mit unseren Daten geschieht. Kann ein Wirtschaftszweig ohne Daten bestehen? Wie können Unternehmen von Daten profitieren? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, ist es wichtig, die […]

Experton Group Big Data Vendor Benchmark Schweiz 2015 veröffentlicht

Holm Landrock, Oliver Schonschek, Prof. Dr. Andreas Gadatsch Die Experton Group hat den „Big Data Vendor Benchmark Schweiz 2015“ vorgestellt. Dies ist die erste Ausgabe dieser unabhängigen Analyse des Marktes für Produkte und Dienstleistungen für Big-Data-Projekte in der Schweiz. Der Markt für Big-Data-Lösungen und -Dienstleistungen gewinnt in der Schweiz an Bedeutung. Das ist u.a. auch […]

Wie Big Data Analytics der Datenqualität und dem Datenschutz hilft

Oliver Schonschek Bottom Line (ICT-Anwender-Sicht) Vor dem Einsatz von Big Data Analytics stehen die Folgeabschätzungen für den Datenschutz. Dabei sollten alle möglichen Folgen betrachtet werden, die positiven und negativen. Big-Data-Analysen können unter anderem dazu genutzt werden, die Qualität großer Datenmengen zu optimieren. Saubere und geordnete Datenstrukturen sind die Grundlage für die korrekte Bestimmung des Schutzbedarfs […]

Exklusiv für IT-Anwender: Big Data – Neue Dimensionen statt Hype 12-seitige Studie der Experton Group

Autor: Wolfgang Schwab   Das Thema „Big Data“ wird derzeit kontrovers diskutiert und auch oft missbraucht. Der Bedarf und die hohen Potenziale sind unumstritten, aber zwischen den Marketing-Aktivitäten der Anbieter und den tatsächlich erzielten Umsetzungserfahrungen klafft oft noch eine große Lücke. Die komprimierte Zusammenfassung der Experton Group Research-Ergebnisse in dieser Studie gibt IT-Anwendern zum einen […]

Anonymisierung für Big Data auf die andere Art

Autor: Oliver Schonschek   Wenn es um den Schutz personenbezogener Daten bei Big-Data-Analysen geht, steht an erster Stelle die Anonymisierung der Daten. Dabei sollen Daten mit Personenbezug so verändert werden, dass ein Rückschluss auf einzelne Personen nicht mehr möglich ist. Viele Unternehmen klagen allerdings darüber, dass die Anonymisierung aufwändig und fehleranfällig ist und dass die […]

Big Data Analytics – Strategien und Geschäftsmodelle in der Bankenindustrie

Autoren: Arnold Wagner, Andreas Zilch   Banken haben große Erwartungen an Big Data Analytics und sehen in dieser Entwicklung mittelfristig eine erhebliche strategische Relevanz zur Verbesserung der Wettbewerbsposition. Big Data hat das Potenzial, neue Geschäftsmodelle, Finanzprodukte und Services zu schaffen und Innovationen voranzutreiben. Prognosen, die sich ständig und automatisch an veränderte Rahmenbedingungen anpassen, tragen entscheidend dazu […]

Erste Details aus dem Big Data Vendor Benchmark – Anbieter in der Kategorie Big Data Analytics

Autor: Holm Landrock Gegenwärtig liegt der Schwerpunkt vieler Big-Data-Offerings auf Analytics-Software. Die Anbieter in diesem Segement zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie um eine bereits existierende BI-Software weitere Tools für die Analyse und das Datenmanagement entwickeln. Um diese Offerings herum werden dann vielfach Beratungsangebote entwickelt, die mit der Komplexität der Anwenderprobleme auch selbst […]