Software Defined Networking (SDN) – eine Revolution im Netzwerkumfeld

Nach den Virtualisierungswellen im Server- und Storage-Umfeld rollt nun die Virtualisierung des Netzwerks auf die Anwender zu. Herkömmliche Netzwerkinfrastrukturen sind in die Jahre gekommen und können die Anforderungen an Flexibilität, Schnelligkeit und Sicherheit nicht erfüllen. In jedem einzelnen traditionellen Switch ist die Software (Firmware) implementiert, bei Änderungen oder Neuinstallation von Devices oder Anwendungen muss die […]

Wie positionieren sich die Anbieter von Application Development, Maintenance and Operations im deutschen Markt?

Raymond Tischendorf: Im erstmals durchgeführten Application Services Vendor Benchmark, den Experton Group im September vorstellte, wurden unter anderem auch die Anbieter von Application Development, Maintenance and Operations (ADM&O) im deutschen Markt bewertet. Marktdefinition ADM&O Im Segment ADM&O wird die Leistung für den gesamten Lifecycle einer Business-Anwendung oder einer Anwendungslandschaft bewertet. Die Bewertungskriterien bestehen aus den […]

Warum muss auch die Datenbank besser geschützt werden?

In vielen Unternehmen ist die Datenbank mehr schlecht als recht gesichert. Nicht selten besteht die Sicherheit nur aus der Eingabe von Name und Passwort; ob es der berechtigte User ist, der auf die Datenbank zugreift, wird nicht erkannt. Es sind auch Systeme im Einsatz, die die Zugriffsberechtigungen durch ein Rollenkonzept einschränken, aber wenn diese nicht […]

T-Systems attacks Amazon, others but not Microsoft

Lutz Peichert, Holm Landrock:

T-Systems hatte kürzlich die internationalen Analystenhäuser zu ihrem Analyst & Sourcing Advisor Summit geladen, und die Experton Group war für Sie dabei.

Im ehemaligen Berliner Telegraphenamt, wo sich heute die Hauptstadt-Repräsentanz des Konzerns befindet, bestätigte T-Systems-Manager Ferri Abolhassan mit dem Schlachtruf „Kill Amazon“ nicht nur die Meldungen von Anfang Oktober, sondern formulierte eine klare Kampfansage an das Cloud-Business, vor allem in Deutschland. Die Kernpunkte seines Angriffsplan: Die Open Telekom Cloud, deren Preise stets unter denen von AWS (Amazon Web Services) liegen sollen, ist das Kernstück. Das Investitionsrisiko liegt den Andeutungen der T-Systems hinsichtlich der Umsetzung zufolge vor allem beim Kooperationspartner Huawei. Dieser liefert demnach die Hardware für die erforderlichen Rechenzentren. Shared Risk Model nennt Abolhassan das Konzept. Um die angestrebte Marge zu erreichen, sind neben dem Einsatz moderner Technologien Einsparungen im Personalbereich geplant. In den letzten Jahren wurden ja bereits ca. 12.000 Mitarbeiter abgebaut, was in etwa 35 Prozent der Beschäftigten im IT-Betrieb entspricht.

Eine vom Menschen schon weitgehend unabhängige IT ist möglich. Große Rechenzentren können heute mit ein paar Mitarbeitern betrieben werden, wo früher ganze Kompanien an Systembetreuern, Programmierern, Security-Administratoren, Datenbankverantwortlichen etc. nötig waren. Aus Unternehmersicht heißt das dann: keine Lohnkosten sind bessere als niedrige Lohnkosten. Für den täglichen Betrieb bedeutet dies, dass einiges an Arbeit auch dem Kunden überlassen wird. So hat T-Systems im Rahmen der Analystenkonferenz sehr komfortabel wirkende Web-Interfaces präsentiert. Diese ermöglichen den Umzug eines Shops, der auf AWS gehostet wird, per Drag-and-Drop in die deutsche Cloud der Telekom. Das ist einfach und spart in der Tat IT-Personal beim Dienstleister, denn der Umzug ist rein technologisch durchzuführen, wird auf den Kunden verlagert und ist trotzdem für diesen problemlos zu bewältigen.

Eine weitere Ankündigung betraf die Zusammenarbeit von T-Systems mit Microsoft zum Thema Cloud Services in Deutschland und Datensicherheit. In diesem Zusammenhang gab Microsoft-Chef Satya Nadella auf einer Pressekonferenz nur wenige Tage später bekannt, dass zwei neue „Data Center Regions“ in Deutschland eingerichtet werden sollen, bei denen die Telekom als Partner gewonnen worden ist und T-Systems als „Data Trustee“ fungiert. Microsoft sei hiermit der erste Anbieter in Europa, der solch ein Data-Center-Modell anböte. Damit soll den Anwendern Vertrauen vermittelt werden. Eine interessante Nebenbemerkung kam von einem Vertreter der Healthcare Industrie während der anschließenden Podiumsdiskussion: Der Hersteller von immer teureren Diagnose- und Therapie-Geräten prangert die Explosion der Kosten im Gesundheitswesen an – erhofft sich aber von der deutschen Microsoft-Cloud eine Kostenreduzierung im Gesundheitswesen. Microsoft und T-Systems müssen dem Kunden die spezifischen Unterschiede der Cloud-Offerings verdeutlichen, damit der Anwender den richtigen Weg in eines der neuen Cloud-Rechenzentren findet.

Neben den oben dargestellten Neuigkeiten stellte T-Systems den anwesenden Analysten ihr breites und ausgeprägtes Angebot an Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Big Data & Analytics, Digitalisierung sowie IT-Sicherheit vor. Im Rahmen der Experton Vendor Benchmarks sind zu diesen Produkten Information für den Leser verfügbar.

Standpunkt: Die Nachwehen des NSA-Skandals – die gekippte Safe-Harbor-Regelung aus Sicht der Experton Group

Bottom Line (ICT-Anwendersicht): Anwender, die in Erwägung ziehen, in die Cloud zu gehen, sollten aktuell mit wachem Auge über die Angebote der Cloud-Anbieter gehen und nach Angaben zu Datenspeicherung, flexiblen Datenhaltungsmodellen (Broker Cockpits im Rahmen des Cloud Managements) und speziell deren Konformität hinsichtlich Binding Corporate Rules sowie EU Model Clauses Ausschau halten. Ähnlich verhält es […]

Bankenindustrie – Cloud Computing und IT-Sourcing-Strategien

Bottom Line (ICT-Anwendersicht): Speziell in Geschäftsbereichen mit schwankender Kapazitätsauslastung können Cloud Services für Banken wirtschaftlich vorteilhaft sein. Der Schlüssel für eine erfolgreiche IT-Sourcing- und Cloud-Strategie ist die Evaluierung von geeigneten Prozessen und die Definition der bankspezifischen Entscheidungskriterien. IT-/Business Manager in den Banken benötigen zur Vorbereitung von Ausschreibungen und als Entscheidungsgrundlage Markttransparenz, Best-Practice-Peer-Group-Analysen und die strategische […]

Bringt Office 365 Vorteile für das Unternehmen?

Wolfgang Heinhaus Bottom Line (ICT-Anwendersicht): Der Anwender verlangt stets nach der aktuellsten Office-Version. Insbesondere PowerPoint und Excel bieten in der jeweils neusten Version Features, die die Arbeit der Anwender verbessert und erleichtert. Aber, die Migration der MS-Office-Pakete auf die neueste Version kostet Zeit, bindet Ressourcen oder muss durch externe Dienstleister umgesetzt werden. Das verursacht erhebliche […]

Storage-Kosten reduzieren

Wolfgang Heinhaus Bottom Line (ICT-Anwendersicht): IT-Organisationen können heutzutage die Kosten für den Zugang zu, die Verarbeitung und die Aufbewahrung von Daten reduzieren. Wie erste Initiativen zeigen, musste aufgrund solcher Projekte im ersten Jahr der Speicherplatz nicht aufgestockt werden; danach konnten die Kosten erheblich reduziert werden. Die Kosten pro MB sind nicht mehr der richtige Maßstab […]

Bankenindustrie: IT-Sourcing und Governance 2020

Arnold Wagner Bottom Line (ICT-Anwendersicht): Banken betrachten Outsourcing im Transformationsprozess als einen nachhaltigen Optimierungshebel. Treiber der Sourcing-Strategien sind die veränderten Rahmenbedingungen in der Bankenindustrie, die zu permanenten Anpassungen in der operativen Geschäftsarchitektur führen. Mittelfristig werden das Aufbrechen der Wertschöpfungsketten, die stärkere Standardisierung von Teilprozessen sowie die Konsolidierung auf Kernkompetenzen weiter zunehmen. Die Motivation für Outsourcing […]

Nichts ist so beständig wie der Wandel oder: wie die Agilität des Marktes die Sourcing-Strategie eines Unternehmens maßgeblich beeinflusst

Lutz Peichert Bottom Line (ICT-Anwendersicht) Der aus den Marktanforderungen resultierende Druck auf Fachabteilungen zwingt ICT-Anwender zu einem immer schneller Adaptieren der IT-Strategie. Die in diesen Unternehmen für den Einkauf und die Lieferantensteuerung zuständigen Abteilungen sehen sich in zunehmendem Maße dem Problem gegenüber, dass die externen Leistungen und speziell die hierfür existierenden, meist längerfristigen Verträge, diesem […]