Digital Transformation, Digital Workspace, Mobile Enterprise

Enduser Computing und Consumerization – weit mehr als Tablets und Smartphones?

Das Thema Consumerization der IT ist in aller Munde. Doch was ist eigentlich damit gemeint und für wen ist es wirklich relevant?

Consumerization meint in der Regel die Nutzung von Devices, die eigentlich für den privaten Gebrauch entwickelt wurden – in den meisten Fällen Tablets und Smartphones. In den letzten Monaten hat sich aber ein weiterer Aspekt als relevant erwiesen: die Steigerung der Business Agility durch Consumerization bei der Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen. Die klassische Anwendungsentwicklung – d.h. Bedarfsermittlung, Implementierung, Test, Bereitstellung, erneute Bedarfsermittlung etc. – ist nicht agil genug, um in vielen Fällen mit den Anforderungen in den Geschäftsbereichen schritthalten zu können. Besser geeignet ist der „Consumer Ansatz“, der weitgehend auf die Bedarfsermittlung verzichtet (vgl. Abb.2). Dies setzt natürlich voraus, dass die Anwendungsentwickler sehr gut verstehen, welche Art von Unterstützung für die Fachbereiche interessant ist und das nicht nur heute, sondern auch in 6 Monaten und darüber hinaus.

Entwicklungsprozess

Abb. 2: Traditioneller vs. verbraucherorientierter Entwicklungsprozess

Das hat nichts mit „besserwissen“ oder gar mit „bevormunden“ zu tun, sondern mit der oft geforderten und selten umgesetzten Maxime „IT als Business Driver“. Wenn die IT tatsächlich die Geschäftsbereiche proaktiv unterstützen soll und nicht nur als Service Anbieter oder Enabler agieren soll, muss die IT-Abteilung einen deutlichen Vorsprung vor den Wünschen der Fachabteilungen haben.

Umgesetzt werden kann dies letztlich durch eine ständige Analyse von Wettbewerbsinitiativen, Technologien und einem ausgeprägten Verständnis des eigenen Marktes (inkl. seiner Veränderungen) sowie des eigenen Unternehmens. Unternehmen, die dies ernst nehmen, positionieren ihre IT-Abteilung als strategisch entscheidende Abteilung nicht nur für die Abwicklung des Status Quo, sondern als entscheidender Faktor für den zukünftigen Geschäftserfolg. In Zeiten von Digital Business sicherlich eine grundsätzlich richtige Entscheidung.

Experton Group berät Sie gerne in diesem Umfeld. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Wolfgang Schwab, Lead Advisor Platforms & Infrastructure und Digital Workspace & Mobile Enterprise (wolfgang.schwab@experton-group.com)

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