Markenloyalität und Imagebildung durch Brand-Communities

Die Nutzung des Internets unterliegt besonders im Consumer-Bereich nach wie vor einem starken Wandel. Mobile Endgeräte und Responsive Webdesigns sorgen dafür, dass mit nur einem Klick – dank verbesserter Logistikmechanismen – selbst höherwertige Konsumgüter wie Fahrzeuge online zu erstehen sind. Das E-Commerce-Geschäft boomt dabei weiterhin: Der Umsatz des B2C-E-Commerce-Marktes hat sich in den vergangenen sechs […]

Wie designed man einen „Digital Workspace“ für das eigene Unternehmen – ein Modell

Der Digital Workspace ist in aller Munde. User Experience, Mobilität und Agilität bestimmen die Anforderungen, die IT-Abteilungen aufgetragen werden. Cloud-Lösungen und Virtualisierungsansätze versprechen die Lösung aller Client-Herausforderungen. Wie kommt man aber konkret von einer bestehenden – oft immer noch am Fat-Client orientierten – End-User-Computing-Architektur zu einem modernen Digital Workspace? Der Ausgangspunkt sollte eine Geschäftsprozessanalyse sein, […]

Das Portfolio der Deutschen Telekom zu Industrie 4.0 und Internet of Things – kurz & kompakt

Mit dem „Industrie 4.0 und Internet of Things Vendor Benchmark 2016“ veröffentlichte die Experton Group die erste Auflage des Anbietervergleichs zu diesem zukunftsträchtigen Themenkomplex. Die Studie gibt Entscheidern in Anwenderunternehmen einen detaillierten und differenzierten Überblick zu den wichtigsten Anbietern im deutschen Markt. Experton Group erstellt darüber hinaus zu führenden Anbietern spezielle Reports, sogenannte „Leader Papers“, […]

Empolis Executive Forum: Die Digitale Transformation ist eine Metamorphose

Bottom Line (ICT-Anwenderunternehmen): Auf dem Empolis Executive Forum erklärte CTO Dr. Christian Schulmeyer dem Auditorium aus Industrie und Behörden seine Auffassung vom Begriff „Digitale Transformation“. Einige Aspekte fanden wir so interessant, dass wir sie Ihnen nicht vorenthalten möchten. Das genaue Hinterfragen der Begrifflichkeiten und der entsprechenden Angebote der ICT-Branche ist eine wichtige Aufgabe für die […]

Experton Group stellt ein: Cloud Research Advisor – (IT & Business) gesucht!

In der Rolle eines Research Advisors recherchieren und analysieren Sie kontinuierlich aktuelle IT-Trends und -Anbieter im lokalen und internationalen Markt. Dabei nutzen Sie verschiedenste Quellen und Techniken zur Informationsgewinnung bzw. Marktanalyse.

Ihre Aufgabe, aktuelle Informationen aus verschiedenen Medien im Kontext IT-Trends und –Anbieter zu recherchieren und zu analysieren, wird durch den permanenten Dialog mit TOP-IT-Anbietern und Branchenexperten unterstützt. Dabei nutzen Sie verschiedene Erhebungstechniken, um Trends und Strategien möglichst umfassend und unabhängig bewerten zu können. Zusammen mit Kollegen gelingt es Ihnen frühzeitig Marktentwicklungen aufzugreifen, zu kategorisieren und auf Geschäftspotentiale hin zu bewerten.

Mit Hilfe Ihrer Arbeit können fundierte Handlungsempfehlungen für Kunden hinsichtlich des Einsatzes von IT auf Anwenderseite und des Aufbaus und der Weiterentwicklung des Portfolios auf Anbieterseite ausgesprochen werden. Die Ergebnisqualität Ihrer Projektarbeit korreliert dabei mit Ihrem Enthusiasmus und der Fähigkeit themenübergreifende Zusammenhänge sowie Muster zu erkennen, mit dem Team zu teilen und spontan zu reagieren. Ihr Schwerpunkt in der täglichen Arbeit liegt in dem Thema Cloud Computing, das schon heute 10% der IT-Ausgaben ausmacht und schon 2020 auf 30% ansteigen kann.

Ihre Tätigkeitsschwerpunkte:

  • Sie verfolgen Trends und Einsatzszenarien aus dem nationalen und auch internationalen Cloud Computing-Markt und sind bei der Umsetzung von Prozess- und Organisationsveränderungen durch IT Lösungen beteiligt
  • Sie unterstützen bei Erstellung von Angeboten und der Themenentwicklung
  • Sie arbeiten mit Office-Produkten und CMS-Systemen oder Social Media Tools
  • Sie sind Bindeglied zwischen den Front-, und Back-Office-Bereichen und arbeiten dabei eng mit den führenden Lead-Advisors zusammen
  • Sie präsentieren eigenständig Ergebnisse ihrer Recherche und geben Empfehlungen auf Basis Ihrer eigenen Erkenntnisse
  • Sie übernehmen administrative Tätigkeiten wie Terminplanung und –organisation und sind im stetigen Austausch mit internationalen TOP IT-Anbietern sowie Führungskräften
  • Sie führen Expertengespräche mit TOP-IT-Anbietern

Ihr Profil:

  • Hohe IT-Affinität sowie ein ausgeprägtes Verständnis von Cloud Computing (Technologien)
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium mit der Fachrichtung Informationswissenschaften sowie auch Wirtschaftswissenschaften – auch in Kombination mit neuen Medien/Marketing
  • Vorteilhaft sind zwei bis drei Jahre Berufserfahrung
  •  Permanentes Interesse an der Analyse von Informationen, um daraus neue Rückschlüsse und Ableitungen zu ziehen
  • Nachweisliche Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Hoher Grad an Selbstständigkeit und Engagement sich in neue Themen einzuarbeiten und Herausforderungen zu meistern
  • Sehr gute Kenntnisse mit Microsoft Office Produkten
  • Gute Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift
  • Gute Englischkenntnisse

Sind Sie ein „Quereinsteiger“?

Auch Quereinsteiger haben Chancen, wenn sie bspw. über Expertenwissen in bestimmten Branchen oder speziellen IT-Trends oder generell Digitalisierung von Prozessen und Geschäftsabläufen verfügen und offen für Neues sind.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Neben einer attraktiven Vergütung haben Sie die Möglichkeit in einem wachstumsorientierten Unternehmen erfolgreich zu agieren und sich beruflich weiterzuentwickeln.

Dann kommen Sie bitte auf uns zu und vereinbaren einen Termin zum persönlichen Kennenlernen. Wir freuen uns auf Sie!

Kontaktadresse: heiko.henkes@experton-group.com

Hintergrund zum Job-Profil:

Häufig sind Fragestellungen rund um den Einsatz, die Entwicklung und Potenziale von IT-Technologien der Auslöser für eine Beauftragung von IT-Advisors oder -Analysten. IT-Lösungen sind inzwischen Produktionsfaktor und gehören zum alltäglichen Geschäft auf dem internationalen sowie nationalen Wirtschaftsmarkt. IT-Trends wie bspw. Cloud Computing, Security, Mobile Enterprise, Big Data und Social Business & Collaboration sind Treiber der Veränderung im Umgang mit IT und von digitalen Geschäftsprozessen. Das individuelle Zusammenspiel der Trends kennzeichnet dabei den großen Trend der digitalen Transformation.

Marktbetrachtung zu SaaS, Teil 2: Der ERP-Markt boomt speziell bei KMUs

Heiko Henkes, Oliver Giering

Heiko HenkesOliver GieringHier finden Sie einen Rückblick auf Teil 1 des Artikels zum SaaS-Markt in Deutschland

 

Der zentrale, klassische On-Premise-ERP-Markt – der aktuell noch sehr groß ist – wird in den kommenden Jahren weiterhin sinken, SaaS-Lösungen boomen. Status quo mit Blick in die Zukunft:

  • Ein vor Ort installiertes ERP-System ist maximal noch für Großunternehmen interessant, in denen die gleichen Prozesse einheitlich gelten und eine einheitliche Organisationsstruktur über alle Fachbereiche und Standorte gegeben ist
  • Durch Übernahmen, Umstrukturierungen und Akquisen ist dies aber selbst bei Großunternehmen immer seltener der Fall

Der On-Demand -SaaS-ERP-Markt – der aktuell und im Vergleich noch relativ klein ist – wird in den kommenden Jahren stark wachsen:

  • Marktdynamik und Wachstum fordern – gerade im Mittelstand – Flexibilität
  • Viele SaaS-Angebote werden als Ergänzung bzw. Erweiterung bestehender Systeme genutzt
  • Kleine Unternehmen können sich erstmalig professionelle ERP-Systeme leisten – individuelle user- und nutzungsbasierte Lizenzmodelle sind Treiber

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen holen bis 2019 und darüber hinaus auf, indem sukzessive alte Systeme im On-Premise-Betrieb abgeschaltet werden und durch neue SaaS-basierte Lösungen ergänzt und schließlich ersetzt werden:

SaaS-Ausgaben

Abbildung: SaaS-Ausgaben nach Größenklassen. Quelle: Experton Group AG, 2016.

Die langsame Adaption von Public Cloud SaaS liegt zum Großteil an der starken Zurückhaltung von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland, die vorwiegend Angst vor dem externen Bezug von Services hatten und individuelle Prozesse und damit auch differenzierende Merkmale beibehalten wollten. Die SaaS-Lösungen von heute sind allerdings in den meisten Fällen ausreichend gesichert und erlauben dank des modularen Aufbaus auch die Individualisierung bzw. Veredelung über Partnerlösungen.

In einigen Fällen wie beispielsweise in der Nutzung von Services im Kontext von Marketing Suites preschen Marketing-Verantwortliche nicht selten vor und nutzen SaaS – zur Not auch im Rahmen der sogenannten Schatten-IT. Auf der anderen – traditionellen – Seite herrscht dagegen oft offzielle Zurückhaltung – vor allem bei Office-Anwendungen, ERP und Analytics bzw. auch Big Data-Lösungen.

Hürden der SaaS-ERP-Nutzung

Abbildung: Hürden der SaaS-ERP-Nutzung. Quelle: Experton Group AG, 2016.

Die Vorteile von SaaS gegenüber herkömmlicher Software sind bereits vielen Entscheidern kommuniziert worden, allerdings noch nicht tief genug verankert:

  • Leichtere Einbindung internationaler Standorte
  • Bessere Kostenstruktur: Gebühren statt Investitionen
  • Weniger zusätzliche IT-Komplexität
  • Flexiblere Einbindung von Geschäftspartnern
  • Einfache Einbindung mobiler Endgeräte
  • Schnelle Implementierung

Die Nutzungsrate der Public Cloud ist in den letzten Jahren hauptsächlich bei den Großunternehmen in die Höhe geschnellt, allerdings handelt es sich hier zumeist um kleine überschaubare Pilotprojekte oder Nischenlösungen, aber nicht um Migrationen im großen Stil.

In einigen Jahren wird sich die Nutzung über alle Größenklassen besser verteilt haben, so dass die kleinen und mittelständischen Unternehmen ebenfalls eine höhere Nutzungsrate von Public SaaS vorweisen, jedoch in der Volumenbetrachtung weiterhin hinter den Großunternehmen liegen.

Die Veränderung der Nutzung und somit Adaption von SaaS wird auch hier in vielen kleinen Teilschritten vonstattengehen und in einer breit gefächerten Grauschattierung bzw. hybriden Systemform zu bewundern sein.

Die hybride Nutzung profitiert natürlich von einem verbesserten Schnittstellen- bzw. API-Management und dem zunehmenden Verständnis von SLAs in Mashup-Systemlandschaften. Dabei halten die Vorteile und Innovationen – kommend aus der mobilen App-Entwicklung – zunächst im Public-SaaS-Segment Einzug und werden dann vorwiegend in hybriden On-Premise-SaaS-Landschaften zu sehen sein. Klassische Software-Lösungen werden hinsichtlich Usability, Connectivity und Support stark an Attraktivität einbüßen und schon bald zu dem Typ einer Notlösung zu zählen sein.

Wozu eine WAF (Web Applikation Firewall)?

Bottom Line (ICT-Anwenderunternehmen): Immer mehr Unternehmen aller Größenordnungen stellen Web-Anwendungen im öffentlichen Netz zur Verfügung. Das Angebot ist sehr vielfältig. Bei Onlineshops können Produkte bestellt werden, es können Bankgeschäfte ausgeführt werden, es können Formulare von Unternehmen und Behörden abgerufen werden. Berechtigte Partner greifen über webbasierte Anwendungen über eine elektronische Schnittstelle auf interne Datenbanken bzw. Anwendungen […]

Filesharing findet noch oft „im Schatten“ statt

Wer kennt das nicht: Umfangreiche Dateien sollen per E-Mail versandt werden, aber die Postfachbegrenzung schlägt dem Unterfangen ein Schnippchen. Filesharing-Lösungen bieten hier einen Ausweg. Das heißt, Daten werden nicht mehr versandt, sondern geteilt. Ein Blick auf den Markt zeigt allerdings, dass die unerwünschte „Schatten-IT“ bei diesem Thema immer noch eine große Rolle spielt. Neben Transformationsleistungen […]

Studienreihe aus den Händen der Experton Group im Auftrag von Microsoft / Teil 2: Voraussetzungen der Digitalen Transformation

Heiko Henkes, Simone Betz

Heiko HenkesSimone BetzBottom Line (ICT-Anwenderunternehmen):

Die moderne Unternehmensführung kann sich der Digitalisierung nicht entziehen. Zugrundeliegende IT-Infrastrukturen sowie entsprechende Technologien bilden dabei das Fundament eines erfolgreichen Wandels. Neben diesen technischen Attributen ist aber auch die Integration in die Unternehmensstrategie ein wichtiger und nicht zu unterschätzender Aspekt. Dies ist zunächst von der Unternehmensführung zu erkennen, sowie sinnvoll und strukturiert umzusetzen. Nur so können alle nötigen Voraussetzungen erfüllt werden, die zum Erfolg der digitalen Transformation des Unternehmens beitragen werden.

Bottom Line (ICT-Anbieterunternehmen):

Die Technologie stellt einen wichtigen Baustein für eine erfolgreiche Implementierung entsprechender Digitalisierungsprozesse dar. Sind Anbieter sich dessen bewusst, sind durch optimierte Produkte und Services, die bei der Transformation ideal unterstützen, enorme Umsatzpotenziale vorhanden, welche es auszuschöpfen gilt. Aufbauend auf einem intensiven Beratungsgeschäft, können eigene Technologien weiterentwickelt werden um neue, innovative Prozesse gemeinsam mit dem Kunden zu erschaffen. Dies kann sowohl auf Anwender- als auch auf Anbieterseite zu einer nachhaltigen Umsatzsteigerung führen.

 

Im zweiten Teil der Studie zu Voraussetzung der Digitalen Transformation zeigt die Experton Group die Voraussetzungen auf, die geschaffen werden müssen, um die ermittelten Herausforderungen meistern zu können. Folgende Voraussetzungen für die nötige Digital Readiness sind aus Anwendersicht zu nennen:

  • Die IT-Infrastruktur (mit Einbezug neuer Technologien) ist maßgebend für den digitalen Wandel – 59 Prozent der Anwenderunternehmen sind hier unzureichend aufgestellt
  • Aufbau einer offenen Kultur im Unternehmen, sowie Digitalisierung der Produkte und Dienstleistungen sind immens wichtig – Themen wie Social Literacy und Prozesstransparenz sind bedeutende Disziplinen
  • Komplexität und Kosten sind Hemmnisse für Unternehmen, Qualitätssteigerung und Wettbewerbsfähigkeit hingegen Treiber – Anwender tun gut daran die bestehenden Geschäftsziele zu hinterfragen und neue Maßstäbe zu setzen

Das digitale Zeitalter verändert klassische Unternehmensstrukturen sowie den Markt an sich grundlegend. Darauf müssen sich Organisation einstellen um gegenwärtig sowie mit Blick auf die Zukunft wettbewerbsfähig bleiben zu können. Wichtig ist hier vor allem, dass sich die Unternehmen der Notwendigkeit der Digitalen Transformation bewusstwerden und daraufhin Voraussetzungen in der Auf- und Ablauforganisation schaffen. (Neue) Verantwortlichkeiten müssen festgelegt werden und die IT muss zunehmend in die Corporate Culture als Produktionsfaktor eingebunden werden.

Technologische Voraussetzungen als Fundament

IT stellt die fundamentale Voraussetzung für den digitalen Wandel dar. Hier muss sie vor allem die Rolle einnehmen, agil, flexibel und schnell unterstützen zu können.

In der Studie geht es unter anderem darum heraus zu finden, welche kulturellen und technologischen Veränderungen auf Anwenderseite geschaffen werden müssen, um die Digitale Transformation voranzutreiben und zukunftsfähig zu bleiben bzw. zu werden. Dabei fällt beispielsweise das Stichwort Collaboration/Teamwork. Soll heißen, die Transformation kann nur gelingen, wenn alle in einem Boot sitzen und an einem Strang ziehen.

Der Digitalisierung von Prozessen im Kontext von Collaboration/Teamwork wird zurecht die größte Bedeutung beigemessen. Hier können Unternehmen immens viel Boden gut machen. Das Gros der Unternehmen hat die Bedeutung moderner Plattformen zum effizienten Kommunikation bereits erkannt.

Digital Transformation

Abbildung: Relevanz von Technologien und Infrastrukturen für die Digitale Transformation. Quelle: Experton Group AG, 2015.

Der Bericht zeigt Lösungen für das tägliche Geschäft auf, welche alle Bereiche des Unternehmens durchdringen sollen. Generell müssen die neuen Technologien mit einbezogen werden, dazu gehören aktuelle IT-Trends wie Big Data, Cloud, Security, Social Business oder Mobile Computing. Diese rücken auch ins Zentrum der Investitionen, die Voraussetzungen für die Digitalisierung sind. Bis 2020 werden Anwenderunternehmen in Deutschland über 36 Mrd. Euro für die Digital Transformation ausgeben. Die Prioritäten wechseln dabei von einem Produkt- und Lösungsfokussierten Ansatz hin zu einem serviceorientierten Ansatz.

Die Technologie ist nur ein Baustein auf dem Weg zur Digitalen Transformation – auch auf Unternehmensebene gilt es, gewisse Voraussetzungen zu erfüllen. Daher stellt sich die Frage, inwieweit bzw. wie stark die Bereiche Unternehmensstrategie, -organisation und -prozesse von der Digitalen Transformation beeinflusst werden. Schließlich ändert die Digitale Transformation ganze Geschäftsmodelle und alle damit einhergehenden Geschäftsprozesse. Dabei steht nicht im Fokus, wie man bestehende Prozesse evtl. verbessern könnte. Vielmehr geht es darum, neue Prozesse zu entwickeln und zu ermöglichen, die es vorher so noch gar nicht gab.

Voraussetzung: Prozess-Review und neue Strukturen auf Führungsebene

Um mit diesen Prozessen Erfolg zu haben ist es entscheidend den ersten Schritt zu machen und sich als erster mit den neuen, innovativen Prozessen am Markt zu etablieren. Weitere zentrale Bausteine für den Erfolg sind eine digitale Kultur, ein digitaler Arbeitsplatz und eine Digitalisierung der Produkte und Dienstleistungen.

Voraussetzung: Schnelligkeit und Aufbau digitaler Services (auch Touchpoints)

Ebenso müssen gewisse Voraussetzungen für die strategische Umstellung auf Digitalisierung gegeben sein. Darunter zählen eine klare und gut strukturierte Strategie, vernetzte und transparente Maßnahmen sowie eine exakte Definition der Zuständigkeitsbereiche der am Prozess Beteiligten und Verantwortlichen.

Voraussetzung: integrierte und transparente Strategie für die neue Struktur

Dabei stehen vor allem die CEOs in der Pflicht. Sie müssen die Vision vorgeben, Ängste abbauen, den Wandel vorantreiben und die richtigen Menschen für diesen Wandel finden. Neue Führungskräfte wie die eines Chief Digital Officers mit Berichtsweg an den CEO sollten eingesetzt werden, um dann die Umsetzung voranzutreiben. Ohne die richtigen Menschen, die bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften wie Risikobereitschaft, Enthusiasmus, Entschlossenheit, Mut und Prozess- und Datenverständnis mitbringen, ist eine erfolgreiche Digitale Transformation nicht umsetzbar. Voraussetzung ist der Check der Mitarbeitermentalität und Onbording von Digital Natives

Die Digitalisierung hat schon begonnen

Um also weiterhin Wettbewerbsfähig bleiben zu können, sind viele wichtige Voraussetzungen zu schaffen, um einer erfolgreichen Zukunft entgegen sehen zu können. Dabei gilt es, jetzt zu handeln und dies auf allen nur erdenklichen Ebenen. Das Geschäftsmodell muss ständig bewertet, überdacht und weiterentwickelt werden.

Der zweite Teil der Studienreihe „Digitale Transformation“ steht hier zum Download bereit.