IT-Architecture, Mobile Enterprise, Social Business

Experton Group Whitepaper: Die Arbeitswelt von Morgen – Modernisierung der IT-Infrastruktur als Grundlage moderner Arbeitsmodelle

Autor: Axel Oppermann

 

Mobilität und Flexibilität sind die zentralen Komponenten, wenn es um die Frage geht, wie die Arbeitswelt zukünftig im Rahmen einer ganzheitlichen Strategie organisiert sein wird. Egal ob unterwegs, im Wohnzimmer oder im Büro: Eine Vielzahl von Mitarbeitern kann, wird und muss zukünftig das definierte Arbeitspensum in dynamischen Umgebungen leisten. Kollaboration von jedem Ort und zu jeder Zeit heißt das Mantra, welches IT-Verantwortliche und Organisationsentwickler noch die nächsten Jahre stark beschäftigen wird.

Um die geforderte Flexibilität und Mobilität auf Ebene der einzelnen Anwender sicherzustellen, muss auf Seiten der Infrastruktur und der methodischen Bereitstellung stark standardisiert werden. Services, wie die Bereitstellung eines Clients, werden überwiegend auf einheitlichen Plattformen erfolgen. Anleihen können bei der Automobilindustrie genommen werden. Gesichtspunkte der Standardisierung, Gleichteiligkeit, Modularität und Automatisierung sind hierbei wesenhaft.

 

Auf Baukasten setzen

Machen wir einen kurzen gedanklichen Ausflug: Der weltgrößte Autohersteller Toyota will zukünftig für die Produktion der Autos auf einen standardisierten Baukasten setzen, bei dem die unterschiedlichen Modelle mit bis 80 Prozent an „Gleichteilen“ gefertigt werden. Hierdurch möchte das Unternehmen seinen Gewinn pro Fahrzeug, welcher bereits heute laut dem „Car-Center Automotive Research“ an der Universität Duisburg-Essen bei über 1800 Euro liegt, weiter steigern. (Zum Vergleich: Fiat -130 Euro). Mit diesem Konzept der Standardisierung, den andere Unternehmen bereits in unterschiedlichen Ausprägungen verfolgen, könnte Toyota mit seiner Strategie und Unternehmensführung zum zweiten Mal Vorbild für Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen werden. So kopierten viele Unternehmen in den letzten 30 Jahren den „Toyota-Weg“ rings um Kundenzufriedenheit, Lieferzeiten und Kosten.

Dieser Ansatz kann auch ein Weg sein, um einerseits die Produktivität der Wissensarbeiter in Unternehmen zu verbessern und auf der anderen Seite die Herausforderungen der Unternehmen und Unternehmens-IT in Bezug auf die hochgradig komplexe Integration unterschiedlicher Services, Applikationen und Geräte (Desktop-PC, Smartphone, Tablet, Notebook, etc.) in die Arbeitswelt zu meistern.

 

Transformation auf die Unternehmens-IT

Übertragen auf die Unternehmens-IT, die IT-Industrie und die Gestaltung von Arbeitsplätzen bedeutet es, die Transformation der IT hin zu standardisierten und professionellen Dienstleistungen zu forcieren. Also dem Wandel von der Projekt- zur Produktorientierung. Für den Arbeitsplatz der Wissensarbeiter mündet dieser Ansatz in Modelle, die in Lean-Management-Konzepten entwickelt und bereitgestellt werden. Bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes der Zukunft steht neben der organisatorischen Ausrichtung, insbesondere die, für den einzelnen Mitarbeiter, richtige und bedarfsgerechte technische Ausstattung im Fokus.

Unternehmen, aber auch einzelne Prozesse, sind in unserer Arbeitswelt durch eine Vielzahl von Informationen geprägt. Bezogen auf die Mitarbeiter, deren vornehmliche Aufgabe es ist, Information und Wissen am Arbeitsplatz zu erzeugen oder zu verarbeiten, findet das Konzept, Arbeit konsequent an einem Ort und zu fest definierten Zeiten zu verrichten, in immer weniger Unternehmen eine konsequente Umsetzung. Gleichfalls sinkt der Anteil der Beschäftigten mit klar definierten und vorgeschriebenen Arbeitsprozessen und deren Umsetzung. Immer mehr Beschäftigungsverhältnisse sind dadurch charakterisiert, dass sie im Hinblick auf Erbringungsort, Zeit, Inhalten und Umfang der Arbeit sowie der geforderten Kooperationsstrukturen wenig vorstrukturiert sind. Die Entwicklung geht dahin, dass Arbeitnehmer zunehmend komplexere Aufgaben bewältigen und immer häufiger vernetzt in Teams arbeiten. So überrascht es nicht, dass Mitarbeiter heute seltener unter direkter Anleitung arbeiten und weniger von Führungskräften unmittelbar gesteuert werden,mehr über Ergebniserreichung geführt wird und Arbeitszeitmodelle flexibler gestaltet sein müssen.

Um diese zeitgemäßen Arbeitsplatzmodelle abbilden zu können, sind moderne IT-Infrastrukturen notwendig, die

  • die Zusammenarbeit sowie die digitale- / soziale Vernetzung der einzelnen Mitarbeiter ermöglichen,
  • die Mitarbeiter losgelöst von Ort und Zeit und eingesetztem Endgerät mit den relevanten Informationen und Kontakten verknüpft,
  • die Anforderungen hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit umfassend erfüllen,
  • technologisch ausgereift, etabliert und zukunftsfähig sind.

 

Im Fokus steht ein verbesserter Umgang mit Informationen. Ziel ist es, Informationen zu finden – respektive bereitgestellt zu bekommen – anstelle sich mit der Suche zu beschäftigen. Im Ergebnis wird Wissen besser nutzbar gemacht.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, sind ganzheitliche Konzepte und eine einheitliche IT-Plattform notwendig – wenn nicht sogar unabdingbar.

 

Managed Workplace Services

Entwicklungen wie Consumerization der IT, Client-Virtualisierung, „Bring your own Device“ sowie die zunehmende Mobilität der Mitarbeiter haben die Rolle der Client-IT massiv verändert. Vor drei bis vier Jahren spielte der Client noch eine eher untergeordnete Rolle, meist hoch standardisiert und als nicht strategisch bewertet. Inzwischen hat sich der Fokus nachhaltig geändert. Bedingt durch leistungsfähige Smartphones, Tablets und die Nutzung privater Geräte, gepaart mit Software & Services und neuen Arbeitsweisen liegt die Client-IT wieder voll im Blickfeld der IT-Abteilungen. Auch IT-ferne Entscheider, aus den Fachabteilungen, validieren die Möglichkeiten moderner Client-Systeme für ihren Geschäftserfolg.

Der Client ist dabei aber nicht nur auf dem Radar der Anwender. Vielmehr haben sich in den letzten Jahren verstärkt Serviceanbieter mit den Herausforderungen rings um das Management von Client & Co. beschäftigt. Sie bieten sogenannte „Managed Services“ rund um das Mobile Device Management und den Workplace als Ganzes an.

Managed Workplace Services stellen eine Evolution der etablierten Desktop Services dar, und im Laufe der letzten fünf Jahre entstanden auf dieser Basis zahlreiche neue und weiterführende Services und Konzepte, die sich auf die komplette Arbeitsumgebung beziehen. Heute umfassen Managed Workplace Services in aller Regel einen Kern-Bereich bestehend aus:

  • Client-Betrieb (Hardware/Software etc.) für Thin-Clients, Desktops, Notebooks
  • Mobile-Client-Betrieb
  • Festnetz- und Mobiltelefon-Betrieb
  • Help Desk

 

und zusätzlichen Komponenten wie:

  • E-Mail
  • Collaboration

 

Für Anwender sind derartige Services interessant, da die interne Erbringung in den seltensten Fällen betriebswirtschaftliche Kostenvorteile bringt und auch eher selten zu Wettbewerbsvorteilen durch besonders gute oder schnelle Lösungen führt. Gleichzeitig werden die dort gebundenen IT-Fachkräfte häufig an anderer Stelle weitaus dringender benötigt. Kurzum: Das Kerngeschäft kann besser unterstützt werden.

Managed Workplace Services für große Unternehmen erfordern zunächst eine stark ausgeprägte Service Unit und ausgereifte Prozesse, weil oft tausende Arbeitsplätze mit mehreren Endgeräten gleichzeitig betreut werden müssen. Die Endgeräte haben teilweise einen sehr kurzen Produktlebenszyklus, was bei vielen Anwendern in einer kontinuierlichen Rotation bzw. Erneuerung mündet. Dienstleister müssen hier also selbst an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung arbeiten – und diese Weiterentwicklung auch deutlich und glaubhaft den Anwenderunternehmen vermitteln.

Neben der verwendeten Basis-Technologie und dem angebotenen Portfolio sind für die Anwender insbesondere die Strategie und Vision des Managed Workplace Anbieters von besonderer Bedeutung, da der Markt relativ dynamisch ist und Anbieter durch falsche Strategieentscheidungen sehr schnell den Anschluss verlieren können. Im Rahmen der Wettbewerbsstärke spielen entsprechend auch technische Faktoren und die Marktpräsenz des Unternehmens eine Rolle. Zu den technischen Faktoren gehören unter anderem die angebotenen Services, die eingesetzte Technik, die Unterstützung neuer Hardware sowie der Preis.

 

Der „Dynamic Workplace“-Ansatz von T-Systems

Auf Basis einer weltumspannenden Infrastruktur aus Rechenzentren und Netzen betreibt T-Systems Informations- und Kommunikationstechnik. Neben der puren Bereitstellung von Infrastrukturen ist T-Systems vor allem aber auch Lösungsanbieter. Dies wird dadurch untermauert, dass das Portfolio aus integrierten und ganzheitlichen technologischen Lösungen besteht, die kombinierbar und anpassbar sind. Im Rahmen des „Dynamic Workplace“ (DWP) bietet T-Systems einen „End-to-End“-Service, der es ermöglicht, IT-Arbeitsplätze komplett aus einer Hand (Single Sourcing) zu beziehen.

 

Die Experton Group hat im Auftrag der T-Systems ein Whitepaper zum Thema „Die Arbeitswelt von Morgen – Modernisierung der IT-Infrastruktur als Grundlage moderner Arbeitsmodelle“ erstellt. Finden Sie in den Ausführungen weitere Hintergründe und Anregungen zur Modernisierung der Arbeitsabläufe und standardisierten Bereitstellung von IT-Infrastrukturen.  Das Whitepaper der Experton Group finden Sie unter  http://bit.ly/whiteXPG1 und zum direkten Download nach Registrierung unter http://bit.ly/whiteXPG2

 

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